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Plaza Mayor | Madrid

Unsere Empfehlungen

Die spanische Küche

Restaurants & Bars

Die spanische Küche genießt zwar nicht so einen exzellenten Ruf wie die Haute Cuisine der französischen Nachbarn, dafür ist sie wegen ihrer bodenständigen Rezepte und hervorragenden, saisonal frischen Zutaten beliebt. Obwohl Madrid im Landesinneren liegt und rund 500 Kilometer vom Meer entfernt ist, zählen Fisch und Meeresfrüchte zu den Lieblingsspeisen der Hauptstadtbewohner.

Unbedingt probieren sollte man die vielfältigen Tapas, für die Spanien bekannt ist und die es auch als größere Portion (Ración) gibt. Besonders preiswert kann man mittags essen. Fast jedes Restaurant bietet ein kostengünstiges Mittagsmenü (Menu del día) an, in dem neben der Hauptspeise auch ein Getränk und Nachtisch oder Kaffee enthalten sind.

Unsere Tipps

Tapas-Bars gibt es in Madrid wie Sand am Meer. Wer Lust auf ausgefallene „Häppchen“ hat, ist im Ochenta Grados genau richtig. Hier beeindrucken nicht nur die einfache, aber stylische Inneneinrichtung, sondern auch die außergewöhnlichen Tapas. Ohne Reservierung sollte man abends nicht später als 20.30 Uhr kommen, da das Restaurant sehr beliebt ist. Populär ist auch das Casa Patas, allerdings weniger für seine Gerichte, als für seine hervorragenden Flamenco-Aufführungen, die von einigen der besten Tänzer des Landes präsentiert werden. Karten können online reserviert werden. Für Schleckermäulchen ist die Chocolateria San Ginés ein Muss. Hier gibt es die besten Churros der Stadt. Das frittierte Spritzgebäck kann mit Schokolade oder pur genossen werden; und das sogar rund um die Uhr, denn die Chocolateria hat 24 Stunden geöffnet.

Madrid könnte New York den Titel als „Stadt, die niemals schläft“ streitig machen. Denn auch die spanische Hauptstadt verfügt über ein pulsierendes Nachtleben, in dem jeder auf seine Kosten kommt. Wer es etwas gediegener mag und Live-Musik liebt, dem wird es im Café Central gefallen. In dem Art-déco-Restaurant geben nach 22 Uhr regionale und internationale Jazz-Größen eine Probe ihres Könnens. Hoch über den Dächern Madrids mit einer fantastischen Aussicht auf die Stadt weilt man im The Roof. Die Dachterrassen-Bar befindet sich im Hotel Reina Victoria an der Plaza Santa Ana und ist für leckere Cocktails, edle Tropfen und eine erlesene Gästeschar bekannt. Tanzen lässt es sich wunderbar im Ocho y Medio. In dem Club wird ein Mix aus 80er und 90er Jahre Pop, Indie, Elektro und Rock gespielt. Das Publikum ist freundlich und kein bisschen versnobt.

Shopping

In Madrid einzukaufen, lässt das Herz von Shopping-Liebhabern höher schlagen. Die Stadt bietet von bekannter Ware von der Stange bis zu trendigen Designerstücken etwas für jeden Geldbeutel. Die wichtigsten Einkaufsstraßen in der Innenstadt sind die Calle Preciados und die Calle Carmen zwischen Puerta del Sol und Plaza Callao. Hochpreisiger geht es auf der Madrider Prachtstraße Calle Gran Via zu. Im Nobelviertel Salamanca haben sich die luxuriösesten Boutiquen der Stadt angesiedelt. Dort liegt auch die Calle Serrano, die als schickste Einkaufsstraße der Stadt gilt.

Die coolste Shoppingmeile stellt zweifellos die Calle Fuencarral dar. Die ehemals düstere, etwas heruntergekommene Durchfahrtstraße hat sich zur hippsten Modemeile der Stadt entwickelt. Das Herz der Madrider Avantgarde schlägt rund um die Plaza de Chueca. Dort finden sich alternative Labels, innovative Designer und alles, was der letzte Schrei ist, wenn auch zu stattlichen Preisen. Wer es authentisch mag, sollte unbedingt den Rastro besuchen. Auf dem riesengroßen Flohmarkt, der jeden Sonntag rund um die Plaza Cascorro stattfindet, bekommt man fast alles. Doch Vorsicht: Achten Sie dort ganz besonders auf Taschendiebe!

 

Kunst & Kultur

Auf der bekannten Kunstmeile Paeso del Arte befinden sich gleich drei sehr berühmte Kunstsammlungen, die unter anderem mit Werken von El Greco, Goya, Velázquez, Picasso, Miró und Dalí einen umfassenden Überblick über die Entwicklung der Malerei geben: Das Prado-Museum, das Museum Thyssen-Bornemisza und das Nationalmuseum Reina Sofía liegen nur wenige Meter voneinander entfernt.

Darüber hinaus unsere Top 3 für einen außergewöhnlichen Museumsbesuch:

  1. Museo del Traje („Bekleidungsmuseum“)
    Die ständige Ausstellung zur Entwicklung der Kleidung in Spanien beginnt im sechzehnten Jahrhundert und führt bis zum Kleidungsstil der Gegenwart. Die historischen Exponate werden durch Regionaltrachten aus allen Teilen Spaniens ergänzt. Zu sehen sind außerdem zeitgenössische Kreationen spanischer Modeschöpfer.
  2. Museo Atlético de Madrid
    Interessant für alle Fußballfans ist der Besuch dieses Museums. Die Ausstellung dokumentiert die Geschichte des Fußballclubs von seiner Gründung im Jahr 1903 bis zur Gegenwart und präsentiert alle bisherigen Trikots der „Rojiblancos“, wie der Club auch genannt wird. Im Rahmen des Museumsbesuches wird auch eine Stadionführung durch das Estadio Vicente Calderón angeboten.
  3. Museo Sorolla
    Nur wenige wissen, dass dem als „Sonnenmaler Spaniens“ bekannten Künstler Joaquin Sorolla in Madrid ein eigenes Museum gewidmet ist. Das Museum ist in dem 1910 errichteten Haus untergebracht, im dem der Maler mit seiner Familie in der Hauptstadt wohnte.
Templo de Debod | Madrid

Insidertipps

Einen wunderbaren Blick über die Stadt hat man von der 92 Meter hohen Aussichtsplattform des Faro de Moncloa an der Plaza de Moncloa. Der insgesamt 110 Meter hohe Turm wurde 1992 erbaut, als Madrid Europäische Kulturhauptstadt war. Da es zwei Panorama-Lifte gibt, ist der Aufstieg in die luftige Höhe schnell bewerkstelligt und gar nicht anstrengend.

Sicher eines der kuriosesten Bauwerke von Madrid und weltweit einmalig ist der Templo de Debod. Den altägyptischen Tempel aus der Pharaonenzeit erhielten die Spanier als Geschenk für ihre Hilfe beim Bau des Assuan-Staudammes. Im Parque del Oeste fand das der Muttergöttin Isis und dem Gott der untergehende Sonne, Ammon, gewidmete Bauwerk eine neue Heimat. Für viele Madrilenen ist dies der schönste Ort, um stimmungsvolle Sonnenuntergänge zu erleben.

Der Königspalast ist sicherlich kein Insidertipp, sondern eine der beliebtesten Sehenswürdigkeiten der Hauptstadt. Allerdings wissen nur wenige, dass der Palacio Real abends kostenlos besichtigt werden kann. Von Oktober bis März ist der Eintritt für EU-Bürger von 16 bis 18 Uhr und von April bis September von 18 bis 20 Uhr frei.

Wer sich in der Natur entspannen möchte, ist im Cerro del Tío Pío genau richtig. Der bei Touristen kaum bekannte Park im Stadtviertel Vallecas wird im Volksmund aufgrund seiner sieben kleinen Hügel auch „Parque de las Siete Tetas“ (Park der sieben Busen) genannt. Es ist nicht nur der perfekte Ort für ein Picknick, dort können Sie auch in aller Ruhe eine tolle Aussicht auf Madrid genießen.

 

 

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