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Das Geschäftsessen

Koreanische Tischsitten

Beim gemeinsamen Essen mit Ihren koreanischen Geschäftspartnern lauern einige Fettnäpfchen, die Sie möglichst umschiffen sollten, um einen guten Eindruck zu hinterlassen. Koreaner essen in Restaurants gerne auf erhöhten Bereichen, vor deren Betreten die Schuhe ausgezogen werden müssen. Dort sitzt man auf einem Kissen auf dem Boden und darf seinem Gegenüber auf gar keinen Fall die Füße unter dem Tisch entgegenstrecken. Die in Korea so wichtige Hierarchie spiegelt sich auch bei Tisch wider. Nur dem Ranghöchsten ist es gestattet, mit dem Essen anzufangen. Als Gast sollten Sie immer warten, bis jemand anderes damit beginnt.

Üblicherweise bestellt der das Essen, der eingeladen hat, und bezahlt es dann auch. Getrennte Rechnungen sind in Korea nicht üblich. Zum Essen, bei dem alle Gänge zur gleichen Zeit serviert werden, verwendet man Stäbchen, die immer zusammen benutzt werden. Ein absoluter Fauxpas ist es, Stäbchen aufrecht in den Reis zu stecken, da dies an Opferzeremonien für Verstorbene erinnert. Nach Beendigung der Mahlzeit können die Stäbchen auf die Reisschale oder neben sich auf den Tisch gelegt werden.

Beim Trinken sollte man beachten, dass sich in Korea nie selbst eingeschenkt wird. Seinem Tischnachbar das Glas aufzufüllen, gilt als Geste der Aufmerksamkeit, die Sie auch selbst ausführen können. Wird einem ein Getränk angeboten, hält man sein Glas mit zwei Händen dem Einschenkenden entgegen. Stößt man mit älteren Personen an, sollte das Glas niedriger als das des anderen sein. Beim Zuprosten schaut man sich nicht in die Augen.

 

 Alkoholkonsum

Alkohol wird in der Republik Korea gern und viel getrunken. Koreaner konsumieren statistisch gesehen weltweit den meisten Alkohol. Da es für Männer als unfreundlich gilt, nicht mitzutrinken, herrscht ein gewisser Trinkzwang, dem Sie sich nur durch zwei Entschuldigungen entziehen können: Akzeptiert werden religiöse und medizinische Gründe. Für Frauen gilt das nicht. Sie sollten in Korea am besten auf Alkohol verzichten.

Nationalgericht

Die Menschen in Korea sind besessen von Kimchi. Das Nationalgericht, ein vergorener Kohl, der zu jeder Mahlzeit gereicht wird, riecht nicht sonderlich angenehm, schmeckt aber unglaublich gut. Außerdem ist Kimchi sehr gesund, und die Koreaner schwören darauf als Wunderheilmittel gegen Parasiten und Darmkrankheiten sowie als Schönheitselixier für die Haut.

Unsere Restaurant-Tipps

Traditionell
Ein beliebtes Restaurant für traditionelle koreanische Küche in Seoul ist das Balwoo Gongyang. Hier gibt es nicht nur sensationell leckeres Essen, sondern auch einen tollen Blick auf den benachbarten Tempel, der nachts angestrahlt wird.

Buffet
Mit 500 Plätzen ist 63Buffet Pavilion das größte Büfett-Restaurant in Südkorea und eines der besten der Stadt. Mit 200 verschiedenen Gerichten ist die Auswahl riesig. Neben koreanischen, chinesischen und japanischen Spezialitäten werden auch westliche Speisen angeboten.

Französisch
Eine Top-Adresse in der südkoreanischen Hauptstadt ist das Pierre Gagnaire à Séoul. In dem erstklassigen Restaurant im 35. Stock des noblen Lotte Hotels genießen Sie nicht nur eine atemberaubende Aussicht auf die Stadt, sondern auch feinste, französische Gourmetküche nach den Kreationen von Starkoch Pierre Gagnaire.

Vegetarisch
Köstliche vegetarische Gerichte, inspiriert von buddhistischen Tempeln, in denen der Inhaber viele Jahre als Mönch lebte, werden im Sanchon serviert. In dem stilvoll eingerichteten Restaurant stehen viele verschiedene Gerichte zur Auswahl.

 

 

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