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Lesen Sie hier 20 Prognosen, wie sich das Reisen während der Corona-Zeit verändern wird

20 Prognosen zu verändertem Reiseverhalten mit dem Coronavirus
Corona hat uns in der Touristik so mattgesetzt wie kein anderes Ereignis. Wir finden, es wird Zeit, sich mit dem Aufbruch zu beschäftigen. Sobald die Bundesregierung die weltweite Reisewarnung aufhebt, können wir wieder das tun, was wir am liebsten machen: Anderen Menschen ihre schönste Zeit im Jahr vermitteln. Doch wie geht das mit oder trotz Corona? Wir sind mutig und wagen 20 Prognosen, wie das Reisen 2020 wieder aussehen könnte.
 
 
1. Das Raus-Gefühl:
Noch nie waren die Deutschen so viel zu Hause wie in den vergangenen Wochen. Zum Home-Office gesellten sich Home-Schooling und Home-Kita. Jetzt ist der Wunsch nach Luftveränderung besonders groß. Die Familie besuchen, ins Lieblingsrestaurant gehen, einen Tagesausflug machen – das sind die ersten Schritte auf dem Weg ins normalere Leben. Der Urlaub wird folgen.
 
2. Der Profiteur:
Weniger Flugzeuge am Himmel, weniger Kreuzfahrtschiffe auf den Meeren, weniger Touristen in Hotels: Das Klima freut sich. Urlaub verliert jetzt den Status der allgegenwärtigen Selbstverständlichkeit. Wir gehen davon aus, dass Urlauber ihre Reiseentscheidung künftig gezielter und bewusster treffen werden. Der Trend wird nicht zum Viert- oder Fünfturlaub im Jahr gehen, sondern zum Erst- und Zweiturlaub.
 
3. Das Portemonnaie:
Sprechen wir aus, was nicht populär, aber realistisch ist: Reisen wird teurer. Weniger Angebot auf Seiten der Airlines sorgt vorrangig dafür. Aber auch die entstandenen Kosten durch die Stornierungswelle und ausbleibenden Neubuchungen müssen irgendwie wieder hereinkommen.
 
4. Das Bedürfnis:
Das ohnehin ausgeprägte Sicherheitsbedürfnis der Deutschen breitet sich in Krisenzeiten noch schneller aus als jedes Virus. Für uns steht fest, dass bei der Reiseentscheidung der Aspekt Sicherheit künftig ausschlaggebender sein wird als der Aspekt Preis. Reisebüros werden mehr Fragen zur medizinischen Versorgung in Destinationen beantworten müssen.
 
5. Der Faktor Mensch:
Gerade in Krisenzeiten sind persönliche Ansprechpartner das, was der Kunde sucht. Ein Mensch, mit dem man sprechen kann. Einer, der keine automatisierten Standardmails versendet, der einen nicht in die Endloswarteschleife schickt. Ein Mensch, kein Chatbot. Einer, der sich kümmert. Ein persönlicher Berater im Reisebüro.
 
6. Die Chance:
Die Ansprüche der Urlauber ändern sich, auch durch das Social Distancing in der Corona-Zeit. Digitale Beratungskonzepte sind gefragt. Der Kunde kommt nicht zwangsläufig persönlich ins Reisebüro, er will digital abgeholt werden, auch in Web-Meetings beraten werden.
 
7. Der Newsroom:
Experten im Reisebüro müssen die Nachrichtenlage für wichtige Reiseländer tagesaktuell verfolgen. Dabei geht es einerseits um Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amts, andererseits um die Corona-Situationen in den Urlaubsgebieten. Das wird ein zentraler Bestandteil der Beratungskompetenz werden.
 
8. Das Kleingedruckte:
Im Buchungsprozess ist es nur das Anklicken eines Häkchens. Schnell und einfach schließt man eine Reiseversicherung ab. Doch was ist alles tatsächlich versichert? Wann habe ich Anspruch auf Rücktransport? Was passiert, wenn im Urlaubshotel ein Corona-Fall auftritt? Experten im Reisebüro wissen die Antworten zum Kleingedruckten in den Versicherungsbedingungen.
 
9. Der zweite Pass:
Zu den normalen Ausweisdokumenten gesellt sich womöglich bald ein weiteres obligatorisches Reisedokument: eine Art Gesundheitspass. Darüber debattiert aktuell die EU-Kommission. In diesem Pass soll das Herkunftsland dem Urlauber bescheinigen, dass er bei Abreise gesund gewesen und somit reisefähig ist. So könnte die EU-Kommission Reisen ermöglichen und gleichzeitig eine Ausbreitung der Pandemie verhindern. Bislang ist dies allerdings nur ein Gedankenspiel.
 
10. Die Spielregeln:
Letztlich wird die Europäische Kommission Mitte Mai über die Spielregeln an Flughäfen und in Flugzeugen entscheiden. Kommt eine Maskenpflicht an Bord? Bleibt der Mittelsitz immer frei? Wie bekommt man Abstandregeln im dichten Treiben am Flughafen hin? Von Antwor-ten auf Fragen wie diese wird abhängen, wann Flugreisen innerhalb der EU überhaupt wieder möglich sein werden.
 
11. Der große Gewinner:
Reisen innerhalb Deutschlands stehen dieses Jahr so hoch im Kurs wie nie. Das liegt vor allem an den mangelnden Alternativen. Wir gehen davon aus, dass Deutschland-Reisen spätestens in den Sommerferien erlaubt sein werden – und damit früher als Reisen in andere Länder.
 
12. Die Möglichmacher:
Österreich denkt bereits laut darüber nach, für deutsche Urlauber im Sommer die Grenze unter bestimmten Bedingungen zu öffnen. Die Schweiz und die Niederlande werden ähnliche Gedanken hegen und abwägen, genauso Dänemark und andere skandinavische Länder. Als erstes Land am Mittelmeer stellt Kroatien eine Grenzöffnung im Sommer in Aussicht.
 
13. Die großen Fragezeichen:
Bis August liegt Mallorca im staatlich angeordneten Dornröschenschlaf. Dann sollen spanische Urlauber den Anfang machen. Wenn es gut läuft, kehren ab September Flugzeuge aus Deutschland mit Urlaubern nach PMI zurück. Für Griechenland macht der Tourismusmi-nister Hoffnung auf Reisen ab Juli. Bei Städtereisen wird es auf die Erreichbarkeit ankommen. Gut möglich, dass Lissabon, Wien oder Berlin noch eine Rolle spielen werden.
 
14. Die Hoffnungsträger:
Die Türkei und Ägypten sind krisenerprobt und kommen normalerweise schnell aus Krisen heraus. Meist über den Preis und gute Verfügbarkeiten. Daher sehen wir hier schlummerndes Potential, sofern ein schlüssiges Sicherheitskonzept dazukommt. Ab Juni will die Türkei Inlandsreisen ermöglichen – als Testlauf unter anderem für deutsche Urlauber im Sommer. Die Hauptsaison schreibt hier noch niemand ab.
 
15. Die Unwahrscheinlichen:
Für Fern- und Rundreisen sehen wir kein kurzfristiges Comeback. Fern-reisen leiden unter mangelnder Planbarkeit angesichts ausgesetzter Flugpläne, Rundreisen unter dem Abstandsgebot, das sich in Gruppen nur schwerlich umsetzen lässt.
 
16. Die Kleinen:
Wir erwarten, dass in dieser Corona-Zeit eher kleine als große Hotels gebucht werden. Weniger Menschen, weniger Ansteckungsgefahr. Große Hotels könnten auf diesen Trend reagieren und freiwillig die Auslastung begrenzen. Zudem: Fast alle Urlaubshotels kennen nur das Buffet als Verpflegungsvariante. In Zeiten von Zwei-Meter-Abstand und dem Vermeiden von Menschansammlungen funktioniert das Buffet-Prinzip leider nicht. Vielerorts wird es eine Rückkehr zum A-la-Carte-Dinner geben. Beim Frühstück wird es noch komplizierter, vielleicht erleben wir hier eine Einteilung in Essenszeiten.
 
17. Das Individuelle:
Angesichts der wackeligen Flugpläne und der nicht planbaren Kreuzfahrtsaison ist die Eigenanreise die angesagte Reiseform 2020. Besonders Ferienwohnungen werden davon profitieren, genauso der Urlaub auf dem Bauernhof – alles Individualreisen.
 
18. Die festen Leinen:
Aktuell fährt keines der 270 Kreuzfahrtschiffe weltweit. Bis die festen Leinen wieder gelöst werden, wird es dauern. Die großen deutschen Marken brauchen neue Konzepte: etwa für Abstandsregeln und Essensregelungen. Aber auch für das Verhalten an Land. Dass Tausende Passagiere gleichzeitig von Bord gehen werden, um eine Stadt entlang der Route zu erkunden, scheint aktuell unvorstellbar.
 
19. Das ruhigere Fahrwasser:
Als relativ stabil und krisenfest verorten wir die Reiseformen Expeditions- und Luxuskreuzfahrten auf kleinen Schiffen – vorausgesetzt die Häfen entlang der Routen sind bereit und die Airlines erfüllen auch die Anreise.
 
20. Die Gutscheine:
Auch wenn Reisen generell teurer werden, sind schon jetzt Rabatte und Gutscheinaktionen im Markt. Veranstalter, Kreuzfahrer und Buchungsportale buhlen intensiv um kurzfristige Neubuchungen. Für Urlauber wird die Situation sehr schnell sehr unübersichtlich. Die Experten im Reisebüro beraten, welches Angebot für welchen Reisenden das richtige ist.
 
 

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