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Reiseexperten vor Ort: USA

 USA Campingtour vom 17. - 25. März 2010 

Von Elisabeth Schuh

Elisabeht Schuh

Reisebüro Bühler Lufthansa City Center

72072 Tübingen 

Wöhrdstraße 4

Tel.: 07071 15940

Lcctue-woehrdstr@reisebuero-buehler.de

 


Las Vegas

Welcome to Las Vegas

 

1. Tag
Am Vormittag flogen wir mit Lufthansa ab Frankfurt direkt nach Los Angeles, unserem Ausgangspunkt der Rundreise.
Nach einem angenehmen Flug landeten wir planmäßig zur Mittagszeit in Los Angeles und wurden dort mit strahlendem Sonnenschein und angenehmen Temperaturen begrüßt.
Nach Erledigung der Einreiseformalitäten erfolgte der Transfer zu unserem Übernachtungshotel am Flughafen, dem 3* Crowne Plaza Hotel Los Angeles Airport.


Das Hotel liegt ca. 5 Fahrminuten vom Flughafen entfernt und bietet seinen Gästen einen kostenlosen Shuttlebus-Service vom Flughafen zum Hotel und wieder zurück.
Nach dem Check-In im Hotel bekamen wir von der zuständigen Verkaufsleiterin des Hotels eine Hotelführung und beendeten den ersten Tag mit einem gemeinsamen Abendessen im Hotelrestaurant.

 

camper 

Unser Wohnmobil

 

2. Tag
Nach einem gemeinsamen Frühstück im Hotel erfolgte um 09.00 Uhr der Transfer mit Shuttlebussen zur Cruise America RV Rental Station in Carson. Carson ist ein Stadtteil von Los Angeles und liegt ca. 30 Fahrminuten vom Flughafen Los Angeles entfernt.
Nach Ankunft bei der Station erhielten wir zunächst per Kurzfilm eine Einweisung zur Handhabung eines Wohnmobils. Anschließend wurden uns technische Handgriffe nochmals direkt am Wohnmobil erläutert, und die 15 Reiseteilnehmer bezogen die Wohnmobile.
Insgesamt wurden uns 6 Wohnmobile der Kategorie C30 zur Verfügung gestellt.

Jeweils drei Personen teilten sich einen Camper, unsere beiden Reiseleiterinnen von Meier`s Weltreisen und DERTOUR bezogen ebenfalls ein Wohnmobil.

Bei den Campern der Kategorie C30 handelt es sich um das größte Modell, welches von Cruise America angeboten wird. Das Wohnmobil kann mit maximal 6 Personen, davon maximal 4 Erwachsenen, belegt werden und hat eine Länge von knapp 9 Metern.
Unsere Campmobile waren komplett ausgestattet, das heißt, wir wurden mit Schlafsäcken, Kissen, Handtüchern, einer kompletten Küchenausstattung sowie Campingausstattung, inklusive Grill, versorgt.


Nach einer genauen Inspektion unserer Camper steuerten wir zunächst einen Supermarkt an, um uns mit den nötigen Lebensmitteln für die nächsten Tage auszustatten.

Anschließend begannen wir unsere Rundreise, und unser erster Zielpunkt war der KOA Campground in San Diego. Diesen erreichten wir nach einer anstrengenden Fahrt auf der 7-spurigen Interstate, inklusive Stau und Feierabendverkehr, am frühen Abend.

Nach einer kurzen Inspektion des Campgrounds beheizten wir unsere Grills und beendeten den ersten erlebnisreichen Tag mit einem gemeinsamen Barbecue.


3. Tag
Bereits um 06.30 Uhr begannen wir nach einem Frühstück unseren ersten geplanten Rundreisetag. Nach einer kurzen Besprechung der Reiseroute starteten wir gegen 08.00 Uhr mit unseren Campern Richtung Palm Springs und Barstow.


Im Coachella Valley findet man die Stadt Palm Springs. Sie liegt ca. 180 Kilometer von Los Angeles entfernt. Bis in die 60er Jahre war Palm Springs eine Erholungsstätte für die amerikanische High Society. Gestaunt haben wir hier vor allem über die perfekt angelegten Vorgärten und die Vielzahl an blühenden Pflanzen und Palmen entlang des Straßenrandes.
Unsere Fahrt führte uns dann weiter Richtung Barstow, einer alten Eisenbahnerstadt.


Diese Stadt liegt im San Bernardino County am Fuße des Calico Gebirges auf halbem Weg zwischen Los Angeles und Las Vegas. Am späten Nachmittag erreichten wir dann unseren Campground,
den KOA Joshua Tree Lake Campground. Nachdem wir unsere Motorhomes an die Strom-, Frischwasser-, und Abwasserversorgung angeschlossen hatten, ließen wir den Tag mit einem gemeinsamen Barbecue ausklingen.

 

Joshua Tree Nationalpark 

Joshua Tree Nationalpark

 

4. Tag:
Auch dieser Tag begann wieder sehr früh. Nachdem wir um 07.00 Uhr unser Frühstück eingenommen hatten, machten wir uns startklar für den Besuch unseres ersten Nationalparks, den Joshua Tree Nationalpark.

  

Der Joshua Tree Nationalpark liegt im Südosten Kaliforniens und bildet den Übergang zwischen der Mojave Wüste und der Colorado Wüste.

Bekannt ist der Park vor allem durch die sogenannten „Joshua Trees", die Symbole der Mojave Wüste. Neben diesen Joshuabäumen bietet der Park eine der interessantesten geologischen Formationen, die man nur in den kalifornischen Wüsten findet.

Für 15 $ besorgten wir uns am Visitor Center des Nationalparkes ein Ticket und befuhren den Park vom Nordeingang.
Unsere Route führte uns dann einige Kilometer in den Süden des Parks. Beeindruckt hat uns hier vor allem der Cholla Cactus Garden, welcher durch eine Vielzahl der „Jumping Cholla" Kakteen besticht.
Anschließend ging die Fahrt wieder zurück in westlicher Richtung des Nationalparks. Hier besticht die Gegend vor allem durch das „Hidden Valley" - eine Landschaft mit großen Felsformationen.

Anschließend steuerten wir den KOA Barstow / Calico Campground an, unseren Standort für die nächste Übernachtung.
Auch hier ließen wir den Tag mit einem gemütlichen Barbecue am Campingplatz ausklingen.  

 

Fels 

Hidden Valley

 

5. Tag:
Auch an diesem Tag starteten wir bereits um 08.00 Uhr in Richtung unseres nächsten Nationalparkes, dem Death Valley Nationalpark.

Dort sollten wir die anderen Gruppenteilnehmer treffen, welche mit Campmobilen der Marken Moturis, El Monte und Road Bear unterwegs waren.
Doch zunächst erkundeten wir Death Valley - das Tal des Todes. Es liegt in der Mojave Wüste und ist der trockenste Nationalpark der USA. Zum Nationalpark gehören unter anderem der tiefste Punkt der USA (85,95 Meter unter NN) und die berühmten Mesquite Sand Dunes, die auch schon Kulisse für mehrere Filme, wie zum Beispiel „Star Wars", waren.

Um 15.00 Uhr mussten wir dann pünktlich am Sunset Campground im Death Valley nahe der Furnace Creek Ranch sein um die anderen Gruppenteilnehmer zu treffen. Dort bot sich uns ein faszinierendes Bild: 27 Camper der verschiedensten Unternehmen standen in Reih und Glied am Campground und warteten darauf, besichtigt zu werden.

 

Camper 

Campground 


Anschließend erhielten wir von einem Ranger des Nationalparks noch einen interessanten Vortrag über die Geschichte des Death Valley Nationalparks sowie über Flora und Fauna. So erfuhren wir unter anderem, dass im Sommer Bodentemperaturen bis zu 65°C erreicht werden können, und in diesen Monaten der Park nicht besucht werden sollte! Beste Zeit für einen Besuch im Park ist Februar / März, da hier einige Pflanzen blühen und die Temperaturen noch erträglich sind.
Nach dem Vortrag des Rangers heizten wir erneut die Grills an und beendeten diesen erlebnisreichen Tag mit einem gemeinsamen Barbecue.

 

6. Tag:
Früh aufstehen, Las Vegas ruft!
Heute starteten wir bereits im Morgengrauen Richtung Las Vegas! Am Aussichtspunkt „Dantes View" erlebten wir einen spektakulären Sonnenaufgang und ein unglaubliches Farbenspiel an den Felsformationen. Es ist unbedingt zu empfehlen, den Nationalpark auch bei Sonnenaufgang zu erkunden!

Anschließend fuhren wir zügig Richtung Las Vegas weiter, da wir uns für den heutigen Tag noch viel für die Stadt des Glücksspiels vorgenommen hatten.

Gegen 12. 30 Uhr erreichten wir dann endlich Las Vegas - und kamen aus dem Staunen nicht mehr heraus! Sei es die Freiheitsstatue, die Sphinx, oder der Eiffelturm - ein imposanter Bau überbot den anderen. Zunächst steuerten wir aber den „Circus Circus Campground" an, welcher nur unweit vom „Strip" entfernt liegt.

 

Strip 

The "Strip"


Nachdem wir unseren Stellplatz erreicht haben und unser Wohnmobil an die Abwasser- und Stromversorgung angeschlossen hatten, ging es auch gleich los Richtung „Strip" und Einkaufsmall.
Nach einer ausgiebigen Shoppingtour kehrten wir am frühen Abend zurück zum Campground. Nach einer kurzen Stärkung zog es uns allerdings wieder Richtung „Strip" um Las Vegas bei Nacht kennenzulernen. Wir besichtigten die Casinos im „Circus Circus Hotel", zogen weiter Richtung
„Bellagio Hotel" und nahmen schließlich im Hotel „Paris Las Vegas" noch einen Drink und ließen uns völlig von der „Zocker-Atmosphäre" hinreißen.

 

Nach einem langen Tag waren wir jedoch froh, als wir endlich wieder in unseren Betten lagen.

 

Hotel

ein typisches Hotel 

 

7. Tag:
Nach dem Frühstück erwartete uns eine Überraschung:
Um 09.30 Uhr wurden wir von zwei Stretch-Limousinen am Campground abgeholt. Diese beförderten uns auf direktem Weg zu einer typischen „Wedding Chapel". Hier durften wir mit einem Elvis Imitator eine typische „Las Vegas Hochzeit" zelebrieren, und uns wurden alle Informationen bezüglich einer Hochzeit in Las Vegas mitgeteilt. So besteht unter anderem, für Kurzentschlossene, die Möglichkeit für nur $ 49,- an einem „Drive-In" Schalter der Kapelle zu heiraten.

Auch wir durften Zeuge einer solchen Zeremonie sein, die nur ca. 10 Minuten in Anspruch nimmt.

Anschließend durften wir noch an einer Stadtrundfahrt teilnehmen. Hier erhielten wir viele wichtige Informationen über die Spielerstadt in der Wüste Nevadas, und unsere Tour führte uns unter anderem durch das ehemals größte Hotel der Stadt, das Luxor Hotel, weiter Richtung MGM, Bellagio, Cesars Palace und Venetian Hotel.

 

Am Ende der Tour durfte natürlich auch ein Rundgang in der Fremont Street nicht fehlen. Nach dem Las Vegas Boulevard ist die Fremont Street die bekannteste Straße in Las Vegas. Hier findet man auch die bekanntesten Casinos der Stadt, wie zum Beispiel das „Golden Nugget".
Am Ende der Tour wurden wir dann zu einem Abendessen im Hilton Hotel erwartet. Gegen 21.00 Uhr war dann auch dieser Programmpunkt am Ende und wir fuhren zurück zum Campground.

 

LA 

Auf dem Weg nach LA

 

8. Tag
Früh aufstehen - Los Angeles ruft, und die längste Etappe unserer Rundreise liegt vor uns!
Bereits um 07.30 Uhr starteten wir wieder und fuhren mit unserem Campmobil ein letztes Mal den
Las Vegas Boulevard entlang. Eine immer wieder wechselnde Landschaft führte uns dann nach ca. 5 Stunden Fahrt nach Los Angeles, Kalifornien.
Hier hieß es dann Abschied nehmen von unserem Wohnmobil.

 

Per Taxitransfer wurden wir dann in unser Hotel, das Radisson Westside Hotel gebracht. Das Hotel liegt nur ca. 5 Minuten vom internationalen Flughafen entfernt und sollte die letzte Station unserer Tour sein.
Wir bezogen unsere Zimmer und genossen endlich wieder einmal die Annehmlichkeiten eines „richtigen" Badezimmers sowie eines Bettes und erholten uns bis zum frühen Abend als es dann hieß: "welcome to the customer Hotel".
Wir wurden zu einem Abendessen im Customer Hotel, einem neuen Designer Hotel, eingeladen.
Zunächst erhielten wir bei einem Hotelrundgang einen Einblick in die verschiedenen Zimmerkategorien, Poollandschaft sowie Lounge Bereich des Hotels.
Anschließend wurden wir mit einem hervorragenden à la Carte Essen belohnt. Doch schon bald machten sich bei allen Reiseteilnehmern die Strapazen der Reise bemerkbar und bereits gegen 21.30 Uhr verließen wir das Hotel müde in Richtung Radisson Hotel.

 

9. Tag
Die Heimreise naht! Doch bevor es wieder Richtung Deutschland gehen sollte, erwartete uns um 10.00 Uhr eine Stadtrundfahrt durch Los Angeles!
Natürlich kann man in der kurzen Zeit nicht alle Sehenswürdigkeiten der Metropole entdecken, dennoch bekamen wir einen kleinen Überblick über die Vielzahl an Attraktionen, die Los Angeles zu bieten hat.

 

Hollywood

Hollywood Hills

 

Wir durchfuhren Beverly Hills, schlenderten über den berühmten „Walk of Fame", posierten am „Kodak Theatre", wo nur eine Woche zuvor die Oscars verliehen wurden, besuchten den Bahnhof - die Los Angeles Union Station, sowie das älteste Haus der Stadt, das 1818 erbaute Avila Adobe.
Doch bereits um 13.00 Uhr wurden wir dann zum Flughafen gebracht, und es hieß Abschied nehmen, von einer interessanten Stadt und einer erlebnisreichen Reise.


Um 15.00 Uhr starteten wir dann zurück nach Frankfurt. Dort landeten wir dann auch planmäßig nach einem ruhigen Flug am nächsten Morgen.
Eines stand am Ende der Reise für mich fest:
„I"ll be back!"

 

walk of fame

I'll be back!


 

Kartenansicht: 

 

 


Größere Kartenansicht

 

 

Haben wir auch in Ihnen Interesse geweckt, dieses schöne Land kennenzulernen?
Dann scheuen Sie sich nicht uns zu kontaktieren, wir beraten Sie gerne:

 

Elisabeth Schuh

72072 Tübingen 

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Tel.: 07071 15940

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